»Ihr werdet meinen Schatz erst finden, wenn ihr alle Elemente in euren Händen haltet!«
 
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 Hafenpromenade

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Bane Hardy

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BeitragThema: Hafenpromenade   Mo Jul 14, 2014 3:31 pm

das Eingangsposting lautete :

Ein riesiges Areal mit Geschäften (seriösen und zwielichtigen gleichermaßen), von dem aus man die ein- und auslaufenden Schiffe beobachten kann. Hier herrscht immer viel Trubel. Die Bürger Zalenias gehen ihren Einkäufen nach, Seeleute gehen von Bord oder sammeln sich für die Weiterfahrt und die ein oder andere seltsame Gestalt ist auch anzutreffen. Zumindest wird es nie langweilig.
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Amata Willow
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BeitragThema: Re: Hafenpromenade   Sa Jul 18, 2015 9:42 pm

Amata Willow. Du kannst mich Willow nennen., stellte sie sich vor. Sie merkte, dass ihre Stimme im ersten Moment noch sehr distanziert klang. Nach der Entschuldigung, soweit man es so nennen mochte, die er gerade vorgebracht hatte, hatte sie sich aber entschieden sich wieder um einen freundlichen und umgänglichen Ton zu bemühen. Schließlich wollte sie niemanden nur nach dem ersten Eindruck beurteilen.

Um kein bedrücktes Kennenlernschweigen aufkommen zu lassen- Willow hatte nicht viel übrig für gezwungenes Schweigen- fing sie an unverbindlich zu plaudern. Das würde auch den Weg zum Großhandel kürzer erscheinen lassen. Also wandte sie sich an Bane.

Bisher war es meine Aufgabe für die medizinische Versorgung an Bord zu sorgen. Dabei bin ich eigentlich die Navigatorin... Ich habe nur ungefähr ein Jahr Medizin studiert und das ist auch schon wieder eine gefühlte Ewigkeit her, sie lachte kurz herzhaft auf. Was die ganze Sache natürlich nicht leichter gemacht hat. Ich habe auch mal als Freiwillige in einem Hospital gearbeitet... Naja und von daher... Also für die nötigste, grundlegenste Behandlung der Crew hat es gereicht, aber natürlich nichts im Vergleich zu einem echten Arzt. Weswegen ich auch froh bin, dass wir jetzt einen gefunden haben, sie strahlte ihn kurz mit ihren großen, braunen Augen an.

Und noch mehr freue ich mich, endlich wieder zu meinen Radargeräten zurück zu kehren, voll und ganz, seufzte sie verträumt. Es ist auf Dauer doch ermüdend, seine Aufmerksamkeit unter zwei Arbeitsbereichen aufzuteilen... Nicht, dass es nicht auch irgendwie Spaß gemachte hat... Aber naja.

Apropos Arzt: Du würdest doch bestimmt auch eine Stelle hier an Land finden. Warum willst du dann Pirat werden? Ich meine prinzipiel verstehe ich das schon.
, sie breitete in einer kurzen Geste die Arme aus und kicherte. Aber wer Medizin studiert, hat doch meist... andere Pläne mit seinem Leben... Ist irgendwie ambitionierter... Zumindest, wenn man sich schon die Mühe macht, all die Jahre zu investieren und letztendlich ja auch Geld. Wohingegen wir dir in dieser Hinsicht nicht so viel bieten können. Ganz zu schweigen davon, dass du gegen das Gesetz handelst, solltest du uns begleiten und helfen.

Während Amata fröhlich vor sich hin plapperte, wie sie es hin und wieder tat, wenn sie in guter Stimmung war, hatten sie den Großhandel erreicht. Es war ein etwas älteres, aber irgendwie monströses Gebäude. Die zweiflügelige Eingangstür, vor der sie standen, wirkte ebenfalls riesig. Zumindest kam es ihr so vor- auf Willow wirkte bisweilen einiges groß, was ihrer geringen Körpergröße geschuldet war. Als sie zuerst an der Tür und dann an dem Haus nach oben sah, bemerkte sie, dass sich die Gewitterwolken verdichtet hatten. Es würde bald beginnen und es war fraglich, ob sie es noch trockenen Fußes bis zum Gasthof schaffen würden.

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Bane Hardy

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BeitragThema: Re: Hafenpromenade   Sa Jul 18, 2015 11:50 pm

Bane staunte nicht schlecht, als die Kleine anfing loszusprudeln wie ein Wasserfall. Hatte er mit der Entschuldigung einen Stöpsel gezogen? Es schien so. Nun, schaden konnte es jedenfalls nicht, wenn er das Mädchen schnellstmöglich auf seine Seite zog. Er konnte jemanden gebrauchen, der bei seinem neuen Captain für ihn warb.

Er entschied sich also, angesichts des scheinbar unaufhörlichen Redeschwalls freundlich lächelnd zu nicken - wobei dieses Lächeln immer gezwungener wurde, umso mehr ihre Worte um seine langwierige Ausbildung kreisten. Wie zur Hölle kam er aus der Sache denn wieder heraus?
Gar nicht, war die Antwort. Das hatte er sich ja selbst ganz übereifrig eingebrockt. Also musste er jetzt einfach mitspielen.

Ich ähm ... Ich denke ich bin einfach nicht für das Landleben geschaffen. Er kratzte sich leicht unsicher am Kopf. Ich war schon immer mehr der Abenteurer, weißt du? Rauskommen, etwwas erleben... Das alles bietet mir das Piratendasein. Und darüber hinaus etwas ... etwas Gutes tun. Als Arzt Leben retten. So kann ich beides verbinden. Sogar ihm selbst kam das äußerst dämlich vor. Wer Menschen helfen und herumziehen wollte, heuerte als Arzt auf einem Marineschiff an. Pirat zu werden um Menschen zu helfen... tja. Er versuchte sein sinnloses Gerede mit einem äußerst umwerfenden Lächeln zu übertünchen.

Sobald der Großhandel in Sicht kam, nutzte er seine Chance für einen Themenwechsel. Ah, da wären wir. Dann wollen wir doch mal sehen, was ich dir und dem Captain Gutes tun kann.
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Amata Willow
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BeitragThema: Re: Hafenpromenade   Do Aug 06, 2015 7:11 pm

Mit einer galanten Geste hielt ihr Bane Hardy die Tür auf und folgte ihr dann durch eben jene in den Großhandel. Willow sah sich in der weiten Halle um. Unzählige, ungefähr drei Meter hohe Regale, zwischen denen sich kleine Gänge bildeten, bevölkerten, angefüllt mit Massen von medizinischen Gütern, den größten Teil der Fläche.

Die Navigatorin warf einen kurzen Blick auf ihre Liste, raufte sich die Haare zurück und wandte sich dann an ihren Begleiter.
Ich denke, es wäre am besten, wenn wir uns zuerst um die Verbandswaren kümmern. Dann sollten wir uns den Beruhigungs-, Betäubungs- und Desinfektionsmitteln zuwenden. Außerdem brauchen wir neue Vorräte an Kanülen, ein paar neue Skalpelle könnten nicht schaden, Tupfer und Abdeckungen brauchen wir auch. Wenn wir das geschafft haben, können wir uns darüber beraten welche Medikamente für die alltäglichen Wehwehchen wir mitnehmen sollten. Du hast sicherlich einen besseren Überblick über diese Fülle von Kopf-, Magen- und Was-auch-immer- Tabletten als ich.

Da Hardy nicht widersprach, begannen sie den Laden nach diesem Schema abzugrasen. Willow nahm verschiedene Verbände aus dem Regal, die ihr brauchbar erschienen, zeigte sie dem Arzt, dieser nickte mit einem steifen Lächeln und sie notierte sich die Produktnummer und die Anzahl an Ware, die sie bestellen wollte. So arbeiteten sie sich Schritt für Schritt durch den Laden. Bane schien kein sonderlich großes Interesse an der Diskussion über verschiedene Materialien und Medikamente zu haben, jedenfalls blieb er fast die ganze Zeit sehr ruhig. Vielleicht war es auch einfach so, dass der Arzt ihrer Auswahl voll und ganz zustimmte, ein Gedanke, der Willow mit einem gewissen Stolz erfüllte.

Als sie endlich zu der Abteilung mit den "Alltagsmedikamenten", wie Willow sie gerne nannte, vorgedrungen waren, hatte ihre Bestellung schon eine beachtliche Größe erreicht. Was jedoch auch nötig war, wann sie das nächste Mal an Vorräte kommen würden, war ungewiss.

So, seufzte Amata. Welche Produkte kannst du unserer Schiffsapotheke denn empfehlen? Mit einem freundlichen Lächeln zwinkerte sie ihren Begleiter an.
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Bane Hardy

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BeitragThema: Re: Hafenpromenade   Do Aug 06, 2015 8:35 pm

Bane lief es bereits eiskalt den Rücken hinunter, als die Kleine ihm ihren eindrucksvollen Monolog über alles hielt, was sie auf dem Schiff benötigten. Irgendwie dämmerte es ihm erst jetzt so richtig, dass er sich die denkbar schlechteste Situation ausgewählt hatte, um den erfahrenen Arzt zu mimen. Er würde damit nicht durchkommen können, indem er einfach darauf hoffte, dass er nie mehr als eine leichte Migräne behandeln müsste. - Das waren Piraten. Es gehörte zum täglich Brot dieser Leute, sich mehr als einen Kratzer zuzuziehen. Oh, wirklich großartig. Was hatte er sich denn gedacht? Eine Woche vielleicht, dann würde jemand in ein Gefecht geraten und ... ja, und dann? Was, wenn er etwas ernsthaftes behandeln musste? Infektionen? Knochenbrüche? Fleischwunden? Amputationen? Schon bei dem Gedanken an Blut und Wundfleisch kam ihm die Galle hoch.

Er folgte seiner Begleiterin also mehr als verunsichert durch den Handel und nagelte ein äußerst angestrengtes Lächeln auf seinem Gesicht fest, während er alles absegnete, was sie ihm zeigte. Er betete bloß, dass sie nicht misstrauisch wurde und ihm etwas völlig falsches zeigte. Er würde es nicht erkennen und sie würde ihn mit dem simpelsten aller Tests überführen.

Als sie schließlich in die Abteilung kamen, in der sie ihm alle Entscheidungen überlassen wollte, musste er schwer schlucken. was machte er jetzt? Nun, auf gut Glück Dinge auswählen, war wohl angesagt. Dann, äh ... wollen wir mal..., murmelte er unsicher. Mit nicht vorhandenem Selbstbewusstsein schritt er ein paar mal die Reihen der Waren ab und tat dabei so, als wäre sein panisches Umblicken gleichzusetzen mit kritischem Begutachten. Als er schließlich der Meinung war, dass weiteres Auf- und Abgehen verdächtig wirken würde, begann er auf wahllose Medikamente zu zeigen, damit Willow sich wieder notieren konnte. Er wählte zwei Kopfschmerzmittel, die er kannte, weil seine Mutter sie ihm nach durchzechten Nächten gab. Ein paar Kräuterelixiere gegen Erkältungen und Allergien, die er entweder bei seinen Eltern gesehen hatte oder die von den Zutatenlisten her anspruchsvoll klangen. Und bei allem anderen versuchte er sich - getrost dem Motto, bei teurer Ware zahlt man für Qualität - an den höheren Preisen zu orientieren.

Er machte das ganze für gute zehn Minuten und versuchte dann, Willow mit einem festen Blick anzusehen. Also... das war doch alles, was wir brauchten. Oder habe ich etwas vergessen?
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Amata Willow
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BeitragThema: Re: Hafenpromenade   Do Aug 06, 2015 9:16 pm

Willow wurde das Gefühl nicht los, dass Bane nervös war. Natürlich war ihr das schon vorher aufgefallen, aber sie hatte vermutet, dass ihm seine Entscheidung noch einmal durch den Kopf ging, oder dass ihm ihr ständiges Gerede auf die Nerven ging, oder dass er Angst hatte bei seiner Bewährungsprobe vor Rain und der Mannschaft zu versagen. Aber jetzt schien er ihr immer angestrengter zu agieren.

Vor den Regalen mit den "Alltagsmedikamenten" wirkte er fast hibbelig. Aber Willow entschloss sich dieses Auftreten einfach auf die Tatsache zu schieben, dass er als Arzt gerade in die unglückliche Lage geraten war, Medikamente für Patienten auswählen zu müssen, die er noch gar nicht kannte. Also versuchte sie mitfühlend zu reagieren und gab, nach dem sie artig die Artikelnummern aufgeschrieben hatte, die er ihr zeigte, jeweils Ratschläge, wie viel sie von der einen und anderen Substanz benötigen würden. Bane wirkte recht dankbar, was sie in ihrer Theoie bestätigte.

Als er sie schließlich fragte, was er vergessen haben könnte, überflog sie kurz die Liste.
Nun, eigentlich haben wir alles. Ein paar zusätzliche Magenmedikamente könnten nicht schaden, da wir einige neue Mitglieder mit an Bord nehmen, müssen wir mit Seekrankheit rechnen. Und etwas entzündungshemmendes zum einnehmen... Und ein paar Salben gegen Muskelschmerzen... Damit hat man in unserem Gewerbe wirklich sehr oft zu kämpfen.

Bane Hardy nickte nur kurz und besah sich dann wieder die Regale. Erneut wählte er einige Mittel aus, die Willow noch durch ein paar ergänzte, mit denen sie bereits gute Erfahrungen gemacht hatte. Nachdem auch die letzten Notizen auf der Bestellliste verewigt wurden, konnten sie endlich die Kasse aufsuchen. Sie vereinbarten mit dem Mitarbeiter, dass ihre bestellten Waren fertig Verpackt an den Gasthof geliefert werden sollten, den sie mit Rain als Treffpunkt vereinbart hatten. Dann verließen sie den Großhandel wieder durch die monströse Eingangstür.

Als sie endlich wieder Frischluft in ihre Lungen saugen konnten, hatte sich der Himmel bereits merklich verdunkelt. Es roch nach Regen. Deutlich entspannter schlenderten sie nun die Straßen entlang. Willow nutzte die Gelegenheit, um sich umzusehen. Sie war schon länger nicht mehr in Zalenia gewesen, vielleicht wäre dieser Ausflug eine gute Gelegenheit gewesen, ihre Mutter zu besuchen, aber ihre Zeit war begrenzt und inzwischen war es sowieso zu spät. Bane war immer noch nicht sonderlich gesprächig, er wirkte, als wäre gerade eine große Anstrengung von ihm abgefallen.

Amata versuchte hier und da ein paar Gesprächsthemen anzuschneiden, hatte zunächst jedoch nur begrenzten Erfolg. Also konzentrierte sie sich wieder stärker darauf ihre Umgebung anzusehen. Sie überflog Werbeplakate und öffentliche Mitteilungen, betrachtete Passanten und versuchte in Fenster zu sehen. Als sie Bane, der den Weg besser kannte als sie, gerade um eine Straßenecke folgen wollte, blieb sie plötzlich wie angewurzelt stehen. Ein Stück Papier, das lieblos an eine Hauswand geklebt worden war, hatte ihre Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Bane bemerkte, dass sie zurückblieb und kam zu ihr. Vielleicht sah er sie fragend an, vielleicht folgte er ihrem BlicK, sie bemerkte es nicht, denn sie konnte nicht anders als stur auf den immer gleichen Punkt zu starren. Und das wohl erschreckenste Bild, das sie bis dahin in ihrem Leben gesehen hatte.
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